Tourbericht

Charity Tour 2026 – Etappe 1: Der sanfte Einstieg mit überraschender Würze

29.06.2026 · 22:40 Uhr · Gerlinde Müller

Die erste Etappe: Flach geplant, heiß gefahren

108 Kilometer von Cavaillon nach La Grande Motte

Mit der heutigen Etappe beginnt endlich der offizielle Teil unserer Charity Tour. Von Cavaillon führt die 108 Kilometer lange Strecke entlang der Rhône bis nach La Grande Motte.

Ein Gruß vom Charity Team zum offiziellen Tourstart

Wenn 43 Grad den Plan durchkreuzen

Werner hat die heutige Etappe ganz bewusst als sanften Einstieg für Karsten und seine beiden Jungs geplant. Die Strecke ist deshalb die wohl einfachste der gesamten Tour: überwiegend flach, landschaftlich reizvoll und ohne größere Herausforderungen. Ein raffinierter Schachzug – schließlich soll das Team erst einmal auf den Geschmack kommen. Ob dahinter vielleicht auch die Absicht steckt, die Stimmung für die deutlich anspruchsvolleren Etappen der kommenden Tage etwas zu mildern? Wir wollen niemandem etwas unterstellen...

Was Werner allerdings unterschätzt, ist das Wetter. Während wir in Deutschland nach der extremen Hitze der vergangenen Tage endlich etwas durchatmen können, kämpfen unsere Rennradfahrer in Südfrankreich bei Temperaturen von bis zu 43 Grad. Die vermeintlich lockere Einrolletappe wird dadurch deutlich anstrengender als erwartet. Jeder Schattenplatz ist willkommen, und eine eiskalte Cola fühlt sich unterwegs an wie eine Oase mitten in der Wüste. Der Blick auf die Rhône macht die Sache nicht leichter – am liebsten würde man vom Rad steigen und sich im kühlen Wasser treiben lassen, statt weiter in die Pedale zu treten.

Eine kalte Cola rettet die Stimmung

Klaus sorgt für neue Energie

Und was wäre eine Charity Tour ohne Klaus? Er ist immer dann zur Stelle, wenn man ihn braucht, und versorgt das Team mit einem üppigen Pausensnack. Liebevoll vorbereitet, reichlich angerichtet und genau das, was man an einem so heißen Tag im Sattel braucht.

Routinier Klaus bewirtet das Team

Endlich das Mittelmeer

Am Ende erreichen alle wohlbehalten La Grande Motte – müde, verschwitzt, aber zufrieden. Die erste Etappe ist geschafft. Das Mittelmeer liegt vor ihnen, und die ersehnte Abkühlung lässt nicht lange auf sich warten: Werner, Karsten und Klaus suchen Abkühlung im Mittelmeer, während Caspar und Konstantin lieber erst einmal die Beine hochlegen. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf die kommenden Tage macht – auch wenn Werner seine „sanfte Einstimmung“ in den nächsten Etappen wohl kaum wird fortsetzen können.

Ein Feld voller Gedanken

Wenn Sonnenblumen zum Symbol werden

Auf der heutigen Etappe führt der Weg vorbei an leuchtend gelben Sonnenblumenfeldern. Da kommt unserem Team ein Gedanke: Wie schön wäre es, jedem Kind an der Selma Hiwot School in Äthiopien  oder im Distrikt Mchinji in Malawi  einfach eine Sonnenblume schenken zu können?

Natürlich wissen sie, dass die Kinder etwas viel Wichtigeres brauchen als Blumen. Sie brauchen unsere Unterstützung – für eine gute Schulbildung, für Perspektiven und für eine bessere Zukunft. Genau dafür treten die vier jeden Tag in die Pedale.

Malawi: Umgang mit Wasser und Pflanzen - wenn Bildung Wurzeln schlägt.
Äthiopien: Jedes Kind verdient einen Platz zum Lernen


Kommentare

Karsten

Nach dem gestrigen „inoffiziellen“ Überraschungs-Kilometersammeln eine wunderbare Etappe. Zwar heiß, aber angenehm flach ohne Höhenmeter. Besonders angesprochen hat mich das Feld mit den Sonnenblumen…jede Spende möge wie eine persönliche Sonnenblume für schutzbedürftige Kinder und Jugendliche, die Waisenkinder und alle Kinder sein, die von vornherein nicht die Chancen haben wie wir. Genau dies wollen wir ändern - mach mit - auch deine Spende zählt für den guten Zweck!

Helmut

Man sieht euch die Hitze an. Aber ihr schlagt euch tapfer. Alles für den guten Zweck!

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